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Klinische Studien

Klinische Studien sind eine Voraussetzung für den medizi­nischen Fortschritt. Ärzte und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz führen jedes Jahr zahlreiche Studien in den unterschiedlichen Disziplinen durch, die in der Universitätsmedizin vertreten sind. Es handelt sich dabei um prospektive interventionelle und um epidemiologische Studien sowie Projekte zur Risikoerkennung, die längerfristig der Prävention von Erkrankungen – etwa des Herz-Kreislaufsystems – dienen sollen.

Viele Kliniken der Universitätsmedizin verfügen über gut etablierte spezialisierte Studienzentren, die durch eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Mainzer Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) zu einem „Interdisziplinären Zentrum Klinische Studien“ (IZKS) vernetzt wurden.

Ziele des IZKS sind die kontinuierliche Weiterentwicklung der klinischen Forschung mit professionellen Studienstrukturen, regionalen Studiennetzwerken, zentralem Forschungsmanagement für die operativen, methodischen, regulatorischen und Qualitätsprozesse sowie die Qualifizierung von Ärzten und Wissenschaftlern, Studienpersonal und Medizinstudenten.

Das Spektrum der Studien, die das IZKS Mainz betreut, umfasst die Prüfung von Arzneimitteln und Medizinprodukten aller Phasen vor und nach der Zulassung, Diagnosestudien, Therapieoptimierungs-Studien sowie epidemiologische Studien. Pädiatrische Studien – also Studien mit Kindern und Jugendlichen – werden in einem spezifischen Zentrum, dem so genannten PAED-Net, unterstützt: Die bundesweite Koordinierungszentrale des PAED-Net hat ihren Sitz ebenfalls in Mainz; Sprecher ist der Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, Univ.-Prof. Dr. Fred Zepp.

Außerdem wurde ein BMBF-gefördertes Chirurgisches Studienzentrum in Mainz etabliert, in dem unter anderem der klinische Nutzen neuer operativer Verfahren untersucht wird