Forschungszentren und -plattformen der Universitätsmedizin
Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Studien (IZKS)
Das Mainzer Studienzentrum trägt den Namen "Interdisziplinäres Zentrum Klinische Studien" und wird als Einrichtung des Fachbereiches unter der Leitung von Frau Dr. Seibert-Grafe seit Mai 2007 aufgebaut. Wesentliche und im Einklang mit der Förderung stehende Elemente des geplanten Studienzentrums umfassen infrastrukturelle, klinische und qualitativ-methodische Aspekte. Dazu gehören insbesondere:
- der Aufbau von Studieneinheiten in den beteiligten Kliniken,
- die Einrichtung einer zentralen Einheit für das Management klinischer Studien,
- sowie Maßnahmen zur Ausbildung von qualifiziertem Studienpersonal und zur Fortbildung von Medizinern und Wissenschaftlern in Studienkonzeption und –methodik
In Mainz wird als neue Studieneinheit zunächst das Klinische Studienzentrum in der Neurologie aufgebaut, gefolgt von der Psychiatrie sowie der Radiologie/Anästhesie. Das KKS Mainz wird durch den Ausbau von Kompetenz und Strukturen – z.B. in den Bereichen Operative Studienprozesse, Arzneimittelsicherheit und GCP-konformes Auditing – die zentrale Managementeinheit des IZKS übernehmen.
Kontakt:
Dr. M. Seibert-Grafe
Interdisziplinäres Zentrum Klinische Studien (IZKS)
Tel. 06131 17-9912
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Naturwissenschaftlich-Medizinisches Forschungszentrum (NMFZ)
Die Notwendigkeit einer fachbereichsübergreifenden Strukturierung der biomedizinischen Forschung führte 1985 zur Gründung des Naturwissenschaftlich-Medizinischen Forschungszentrums (NMFZ). Seither fördert das NMFZ interdisziplinär die Forschung über die molekularen Aspekte des Aufbaus und der Funktion biologisch aktiver Systeme. Das NMFZ hat sich in den vergangenen Jahren zur wichtigsten Forschungsförderungseinrichtung für die Organisation biomedizinischer Sonderforschungsbereiche entwickelt. Die Leistungen der grundlagenorientierten, drittmittelgeförderten Forschung auf dem Gebiet der Zell- und Molekularbiologie sowie Immunologie erreichten Ende der 1980er Jahre eine so große Dimension, dass sich die Landesregierung dazu entschloss, die Bedingungen durch Errichtung eines Drittmittel-Forschungsgebäudes zu verbessern.
Im NMFZ kooperieren verschiedene Fachbereiche (Medizin, Biologie, Chemie und Physik) und DFG-Sonderforschungsbereiche. Neben der Grundlagenforschung werden vor allem die klinisch-experimentelle Forschung und andere Projekte mit Beteiligung von Medizinern und Naturwissenschaftlern gefördert.
Kontakt:
Univ.-Prof. Dr. S. Grabbe
Vorsitzender des Koordinationsausschusses des NMFZ
Tel. 06131 17-7112
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Neuroimaging Center Mainz
Der neurowissenschaftliche Schwerpunkt der Universitätsmedizin fördert seit vier Jahren eine interdisziplinäre Methodenplattform für PET und MRT, zunächst beim Menschen, seit 2006 auch beim Tier (Tier-PET). Aus dieser Plattform wurde 2007 das Neuroimaging Center Mainz entwickelt, welches in enger Abstimmung mit der Klinik für Nuklearmedizin und der Abteilung für Nueroradiologie arbeitet.
Zu den Aufgaben des Neuroimaging Centers zählt inbesondere die Entwicklung von neuen Paradigmen der funktionellen Bildgebung, der Abstimmung der Bildgebungsmethoden mit denen der Neurophysiologie und der parallelen Nutzung von MRT und PET.
Zentrale Versuchstiereinrichtung (ZVTE)
Die Zentrale Versuchstiereinrichtung (ZVTE) ist eine Plattform der Universitätsmedizin und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie gewährleistet insbesondere auch die räumliche, personelle und investive Grundausstattung für den Versuchstierbedarf der Sonderforschungsbereiche.
Kontakt:
Prof. Dr. K. Reifenberg
Obere Zahlbacher Str. 67
Tel.06131 39-33125
